04 März, 2012 Rezeption
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Rezeptionsgeschichte

bis 1799   1800-1815   1816-1825   1826-1831   1832-1840    1841-1850   1851-1858   1859-1865   1866-1899    1900-1949   1950-heute

Dieses Kapitel bringt einen Überblick über die verschiedensten Meinungen zur Person Bürger und zu dessen Werk. Um zu verstehen, wieso die Schillersche Rezension von 1791 einen so bedeutenden Einfluß auf das Bürger-Bild der folgenden Jahrhunderte erlangen konnte, befassen sich einige der zitierten Werke auch mit Schillers eigener Entwicklung.

    Eine erste Auswertung der Rezeptionsgeschichte wurde mit dem Aufsatz Rufmord klassisch versucht.

    Nicht berücksichtigt bei der Auswahl der Zitate werden lediglich einige Literaturgeschichten, die erkennbar keine eigene Meinung, sondern nur wörtliche Zitate anderer Autoren, vor allem von August Wilhelm Schlegel, wiedergeben.

    In geringem Maße sind auch Beiträge eingefügt, die belegen, dass ein Teil des Bürgerschen Werkes zum Allgemeingut gehörte und in verschiedensten Zusammenhängen verwendet wurde, z.B. in der Trivialliteratur, in Zeitungen oder Zeitschriften, z. B. in Zusammenhang mit der Eisenbahn oder der Rinderzucht.

   Aus programmtechnischen Gründen - begrenzte Länge einer Tabelle - ist das Material in mehr oder weniger kurze Zeiträume unterteilt. Die unterschiedliche Häufigkeit der Zitate in den Zeitabschnitten dürfte vor allem mit der Möglichkeit der Recherche zusammenhängen. Eine große Anzahl der Beiträge konnte nur mit Hilfe der Büchersuche von Google (google books) ermittelt werden. Dadurch ergibt sich eine Häufung der Funde bis etwa 1860, für später erschienene Bücher ist oft keine Vollansicht möglich. Hinzu kommt, dass bisher vor allem amerikanische Bibliotheken ihre Bestände zur Digitalisierung frei gegeben haben, in Deutschland liefert nur die Bayerische Staatsbibliothek einen wesentlichen Beitrag.

    Die Zitate werden möglichst treu wiedergegeben, auch in originaler Rechtschreibung und unter Beibehaltung von Fehlern. Hervorhebungen im Original werden kursiv wiedergegeben, ausnahmsweise wird Fettdruck aus redaktionellen Gründen verwendet, aber immer gesondert gekennzeichnet.

   Anzumerken ist noch, dass es nicht als Aufgabe angesehen wurde, die Literaturstellen kritisch zu bewerten. Es findet sich deshalb eine größere Anzahl falscher Behauptungen, bei der Lenore z.B. über ihre angeblich englische Quelle oder das namensgleiche Gedicht im Wunderhorn.

 

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